Ohne viel Probleme sind wir nach 6 Stunden Autofahrt in Murcia angekommen. Warum Murcia? Wir entschieden uns einfach für eine schöne Stadt irgendwo in der Mitte zwischen Barcelona und Calahonda, unserem Zielort. Im Gegensatz zu Barcelona, wo man so viele Sprachen hörte und so viele Menschen unterschiedlicher Nationen sah, dominierte hier Spanisch. Hier lebt man spanische Kultur, das Leben geht einen anderen Weg. Das merkten wir schon am ersten Abend, als wir ein Lokal zum Essen suchten. Fast alles öffnet erst um zwanzig Uhr oder später. (zu einer Uhrzeit, wo bei uns daheim kaum noch ein Restaurant warme Küche anbietet!)
Wir entschieden uns für eine originelle (luxuriöse) Tapas-Bar mit exklusiven „Gourmethäppchen“. Bei denen auch die Präsentation sehr besonders war:
2.Tag
Am Plan steht Sightseeing. Nach einer so sensationellen Stadt wie Barcelona waren unsere Erwartungen nicht sehr groß an das für uns unbekannte Murcia. Aber wir sollten überrascht werden. Vor allem die Besichtigung des Casino Reial de Murcia war einfach nur WOW!! Der Eingang, ein Maurischer Hof, der an die Alhambra in Granada erinnert, dann die Biblioteco Inglesa, antik und hölzern, mit einer Galerie und Tausenden von Büchern – was für ein Anblick! Ein Ballsaal, der Salón de Baile, mit riesigen Kronleuchtern, der dich plötzlich in eine andere Zeit katapultiert und du siehst vor deinem inneren Auge wie hier getanzt und politisiert wurde… faszinierend war auch der Patio Azul, der Blaue Hof, der 2006 mit einer Glaskuppel bedeckt wurde.
Die „Spielräume“ des Casinos befinden sich im ersten Stock, die aber nur für Mitglieder des Clubs zugängig sind, aber anders als der Name vermuten lässt, ist es vielmehr ein exzentrischer Privatclub, in dem sich die High Society von Murcia seit 1847 trifft.
Wir hätten ja probiert reinzukommen, aber für uns hieß es „rien ne va plus“ …
Während ich voll aufgewühlt von all diesen Eindrücken energiegeladen durch die Gassen rausche, trabte Maik etwas lustlos neben mir her, mit gemurmelten Bemerkungen wie: "Schon wieder Kirche,... schon wieder alte Steine... schon wieder Platz…"
Ich schüttle den Kopf und denke, nur komisch, dass ich am Golfplatz nie höre "Schon wieder Gras, schon wieder Grün, schon wieder Wasser ..."
Aber es nutzte nix, da musste er durch... und erfahrungsgemäß wusste ich, dass er hinterher dann doch voll begeistert ist!
Zu Fuß ging es zu den nächsten Zielen:
Die Puente de los Peligros, die „Brücke der Gefahren“, die einen malerischen Blick auf den Segura-Fluss bietet, dem Paseo del Malecón, der Glorieta de España und die Casa Consistorial, das neoklassizistische Rathaus. Unser Weg führt uns vorbei an der Catedral de Murcia (wieder Kirche …) und dem Episcopal Palace (wieder Haus), bis wir am beeindruckenden Plaza Cardenal Belluga (wieder Platz …) mit der prächtigen Catedral de Murcia ankommen (wieder Kirche …)
Zum Schluss schlendern wir die Calle Trapería, die Hauptgeschäftsstraße entlang und beschließen, uns etwas zum Essen aufs Zimmer mitzunehmen. Einfach mal gemütlich rumhängen und keine Schritte mehr sammeln …
3. Tag
Die erste Golfrunde... (siehe Golfliebe) am Alhama Signature Golf
Am letzten Abend spazieren wir an die Plaza de Santo Domingo mit Blick auf das Teatro Romea. Dort gehen wir in ein italienisches Lokal mit Pizza, Pasta und Wein …
und wir wissen, dass uns Murcia in guter Erinnerung bleiben wird!
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Super gut 👍🏼