Falls letzte Woche ein falscher Eindruck entstanden ist, von wegen der arme Maik kocht, bügelt und putzt das Auto... Was macht SIE denn eigentlich? Ich fungiere hier als "Hilfskoch", schnipple, wasche, bereite den Salat zu und habe mir als "Frühstücksfee" einen Platz erkämpft. Auch die Waschmaschine ist allein mein Terrain. (wahrscheinlich deshalb, weil ich dran gedacht habe, gleich die praktischen Waschmittelblätter mitzunehmen). Außerhalb der Haushaltsteilung kümmere ich mich meistens um die Organisation und Koordination unserer Ausflüge, während er das "Tee-Time-Booking" übernimmt. Doch der wichtigste Punkt: Ich bin wie die Maus Frederick, der die Sonnenstrahlen und Farben einsammelt, um die grauen Tage bunter zu machen. Sprich: ich schreibe all unsere Erlebnisse und Abenteuer auf, ich konserviere quasi die Seele unserer Reise, damit wir daheim nachlesen können, wie viel Freude es uns gemacht hat und wir Dank meiner Geschichten uns noch lange daran erinnern, wie die Abendsonne auf der Burg von Malaga in unserer Nase gekitzelt hat. So schaffe ich hoffentlich Unsterblichkeit für unsere Momente!
Endlich finden wir auch Zeit für eine kleine Wanderung durch die Dunas de Artola (Cabopino-Dünen). Ein geschütztes Naturdenkmal, bekannt für ihre unberührte, einzigartige Dünenlandschaft mit vielen Holzstegen und einem historischen, römischen Wachturm, dem Torre Ladrones. Die naturbelassene Fläche erstreckt sich über fast 200.000 m2 und gibt einen Einblick, wie früher hier wohl alle Küstenlandschaften ausgesehen haben. Einen kleinen Rest davon haben sie zum Glück 2001 als Naturpark ausgewiesen, um es damit für die vielen Immobilienprojekten zur Tabu-Zone zu erklären. Ja, ein besonderes Gefühl, über diese archaische Küstenlandschaft zu spazieren.
Ich hab gelesen, dass hier eine streng geschützte Art vom "Gewöhnlichen Chamäleon" lebt, aber da diese Tiere bis März eine Winterruhe einlegen und sich zurückziehen, brauchen wir nicht danach zu suchen. Dennoch schade, denn als ehemalige "Chamäleon-Mama" blutet mir dabei ein bisschen das Herz, aber man kann es auch positiv sehen: So haben wir einen perfekten Grund, irgendwann schon im September oder Oktober herzukommen, wenn die Chancen auf eine Sichtung am höchsten sind!
Unter den vielen Restaurants, die wir hier besucht haben, hat uns das Simbad Restaurant & Beach Bar besonders gut gefallen. Ein etabliertes Strandrestaurant im Osten von Marbella, direkt am Meer mit mediterraner Küche und einer entspannten Atmosphäre.chwarze Paella, Arroz Negro, ein traditionelles Reisgericht, das vor allem an der Mittelmeerküste beliebt ist. Ich war gespannt, da ich so etwas noch nie gegessen hatte und nun, ich war überrascht. Überrascht über die tiefschwarze Farbe und den intensive Meeresgeschmack, der durch die Zugabe von Tintenfischtinte entsteht. Geschmacklich? Fantastisch! Anblick? Gewöhnungsbedürftig! Und die Nachwirkungen? Genauso schwarz wie die Arroz Negro selbst. Man könnte sagen: Das einzige Essen, das auch am nächsten Tag noch ein visuelles Statement hinterlässt! 🦑 🐙
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