Der Marbella Golf & Country Club wird mit unseren Freunden gemeinsam "in Angriff genommen". Aus Bewertungen und Berichten ergibt sich oft eine Mischung aus Ehrfurcht und Humor, was vor allem an seinem extrem anspruchsvollen Gelände liegt. Wir haben inzwischen schon ein paar Regentage hinter uns, und leider auch noch viele davon vor uns und so nützen wir diesen "Tanz zwischen den Tropfen", dieses kurze Sonnenfenster, um genau hier neue "Erfahrungen" zu sammeln.
Schon beim Einbiegen in die Auffahrt merkt man: Hier wird nicht einfach nur Golf gespielt! Da zupft man schon mal unbemerkt am Polokragen und hofft, dass die Socken auch wirklich farblich zum Rest passen! Wenn man dann in den Eingangsbereich schreitet fühlt man sich wie ein Staatsgast auf Staatsbesuch. Du bist ganz ehrfürchtig, fast so, als würde jemand "Willkommen im Paradies" flüstern und vergisst dabei sofort, dass du wohl gleich einen Ball irgendwo im ersten Wasserhindernis versenken wirst.
Leider hielt der Platz nicht, was der Eingangsbereich versprach: Mülleimer und Ballwascher wurder verzweifelt gesucht, und auch die Grüns waren in sehr schlechtem Zustand. Aber gut, vielleicht haben die Grüns "geschwächelt", dafür glänzte das herzliche Personal mit andalusischem Charme. Angetan war ich auch von dem diplomatischen Marshall, der sich für die "Oldies" vor uns entschuldigt, statt sie mit der Peitsche über den Platz zu jagen. "Respekt vor dem Alter", das war mehr als nur Etikette, das hatte fast schon etwas Rührendes.
Fazit: Wir spielten vielleicht nicht das beste Golf unseres Lebens auf den Grüns, aber wir führten definitiv die nettesten Gespräche beim Warten! Danke Ines & Peter!
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Kommentare
Ich weiß nicht was du meinst?! Ich habe auf diesem Platz mein Handicap gespielt 🤷🏻♂️💪🏼